Kinder haben einen natürlichen Drang zu lernen und zu wachsen. Diesen Drang gilt es von uns Erwachsenen zu erhalten und zu nähren. Jedoch schwindet die Freude und Begeisterung für die Schule bei vielen Kindern bereits nach wenigen Wochen. Kinder sind vermehrt unmotiviert, gereizt, frustriert, gestresst, unglücklich und traurig. Sie haben Null Bock auf Schule und es quält sie regelrecht, dafür aus dem Bett zu steigen. Manche verweigern sogar den Gang zur Schule. Sie klagen, dass es langweilig sei, verhalten sich rebellisch, kommen müde und erschöpft nach Hause und die Stimmung am Wochenende ist im Keller. Einzig das Pflichtgefühl, dass man ja zur Schule muss, treibt sie an.

Was geht hier ab?

Wenn Kinder ins Schulalter kommen, fangen wir an ihr Bewusstsein einschränken zu wollen. Wenn sie eine Information bekommen, dann lehren wir sie, diese Information anzuschauen und sie mit der nächsten Information zu verknüpfen. Sie bilden daraus eine logische Kette, Schritt für Schritt und dies solange, bis es dann zu einem bestimmten Ergebnis kommt.

 

Kinder oder auch Erwachsene der neuen Zeit haben ein erweitertes Bewusstsein, was zur Folge hat, dass sie sehr sensibel, empfindsam und feinfühlig sind. Sie verfügen über einen hohen Gerechtigkeitssinn sowie paranormale Fähigkeiten und lassen sich auf Dauer weder zu etwas zwingen noch beherrschen. Es sind ihre Gaben, welche in den vorhandenen Systemen und Strukturen nicht mehr ganz kompatibel sind und sie aufgrund dessen, oft aus ihrem inneren Gleichgewicht fallen.

Entwicklung = Fortschritt

Wir erinnern uns, dass das World Wide Web (www) am 30. April 1993 kostenlos für die Öffentlichkeit freigegeben wurde und das digitale Zeitalter anfangs 2000 begann.

Die Entwicklung der letzten 30 Jahre ist von eindimensional aufeinanderfolgend zu einer ganzheitlichen Speicherung und Wiedergabe herangewachsen.

Dies zeigt sich unter anderem mit der Erschaffung des Internets, den Smartphones oder den modernen Computerspielen. Mit diesen Erfindungen und mit deren Nutzung zeigen sich Fähigkeiten, nämlich in der Lage zu sein, im ganzen Bewusstseinsfeld augenblicklich Entscheidungen zu treffen, deutlich. 

Zusammengefasst wurde etwa vor dreissig Jahren die mechanische durch die elektrische Schreibmaschine abgelöst und heute verlässt praktisch niemand das Haus ohne Smartphone.

Dieser Entwicklungsfortschritt ist auch in unseren Kindern angelegt! Es sind hochentwickelte Wesen, welche den Zugang zu unendlichem Wissen in sich tragen.

und jetzt?

Seit der Totalrevision der Bundesverfassung 1874 gilt für alle Kinder obligatorischer, unentgeltlicher und bekenntnisunabhängiger Unterricht der Primarschule.

Dieses Schulsystem basiert seither mehrheitlich auf einer eindimensional aufeinanderfolgenden Denkweise und bremst demzufolge hochsensible Kinder mit ihren hoch entwickelten Wahrnehmungen in ihrem Bewusstsein und in der Informationsverarbeitung. Sie müssen sich auf ein Schneckentempo einstellen, obschon sie längst in der Lage sind, in super Lichtgeschwindigkeit zu denken und simultan ganzheitlich zu erfassen und wahrzunehmen.

Dieses Verlangen sich zu bremsen und sich zu beschränken macht sie rebellisch. Es macht auf Dauer keinen Spass, sich anzupassen und einzuschränken. Sie sehen und erkennen Dinge, von denen wir nicht mal eine Ahnung haben und hätten eigene Wege, Lösungen, Wahrheiten, Anschauen und Denkweisen. Sie leben in einer Realität, welche wir uns mit Muster- und Glaubenssätzen verwehren.

Ein Weckruf?

Diese Kinder sind da, um uns davon zu befreien. Sie fordern auf, gemeinsam mit ihnen die Welt neu zu entdecken. Sie bieten Möglichkeiten und Chancen, die Welt wieder in Balance zu bringen. Dies macht zum Beispiel auch Greta Thunberg (Jahrgang 2003), Klimaschutzaktivistin aus Schweden, am Weltwirtschaftsforum 2019 in Davos, deutlich:

„Ihr behauptet, eure Kinder zu lieben. Trotzdem raubt ihr ihnen vor ihren eigenen Augen die Zukunft. Wir sind hier, um euch wissen zu lassen, dass es Veränderungen geben wird, egal ob es euch gefällt oder nicht. Die Macht liegt bei den Menschen.“

Die Frage wozu?

Wozu oder wofür reagieren die Kinder, nicht warum. Sie fordern uns zur Selbstreflexion auf. Im Fokus der Selbstreflexion steht die Selbstbeobachtung des eigenen Verhaltens, der eigenen Gedanken und Gefühle.

Doch legt sich der Fokus bei merkwürdigen Auffälligkeiten immer wieder auf die Kinder. Sie werden abgeklärt, diagnostiziert und schubladisiert. Sie werden zurechtgebogen, damit die Situationen irgendwie tragbar, aushaltbar und machbar sind. Nehmen dabei diverse Therapien und Diagnosen in Kauf, Mittel und Medikamente und allem voran, erhalten sie das Gefühl, nicht ganz „normal“ zu sein.

Handeln wir weiter nach diesem Schema, werden die Kinder verkümmern und tatsächlich krank.

Was ist sinnvoll?

Das Verhalten der Kinder zeigt ihre Not und der Zeitpunkt ist gekommen, aus der eigenen Ohnmacht auszusteigen und (wieder) Verantwortung zu übernehmen. Dabei gilt es, die eigene Person in den Fokus zu stellen und mit sich in Beziehung zu gehen. Die eigenen Verhaltensmuster zu prüfen. Sich von den eigenen belastenden Gefühlen und Grenzen zu befreien. Sich fragen, ob man glücklich und zufrieden ist. Sich Gedanken machen, was für Verbesserungen für die Steigerung der eigenen Lebensfreude und Lebenslust möglich sind.

Der Weg für Kinder da zu sein, führt nur über uns selbst. Wir sind alle aufgefordert, uns selbst bewusst wahrzunehmen, unsere Herausforderungen anzunehmen und uns zu kümmern, egal in welcher Beziehung wir zu den Kindern stehen.

Verein Glücksschule

Die Glücksschule (www.glueckschule.ch) ist eine Bewegung, die sich für den Wandel im Schulsystem an der öffentlichen Schule engagiert. Ihre Vision sind glückliche Schulen und Familien für Kinder, die gesund und innerlich frei sind – und die freudvoll lernen.

„Glücksschule“ ein Buch von Daniel Hess zum Thema glücklich leben & freudvoll lernen ist von Herzen zu empfehlen und ein grosser Schritt zur Selbstreflexion, was bedeutet für sich, mit sich und an sich zu arbeiten.

Reden ist heilend

Logisch oder verrückt? Ich freue mich auf Dein Feedback.

 

 

Diagnose Schule

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